BNE im Schülerlabor



Workshop-Reihe

Inhalt:
Der Workshop lädt BetreiberInnen und MitarbeiterInnen von Schülerlaboren und anderen außerschulischen Lernorten dazu ein, sich über bestehende Aspekte und Konzepte der Vermittlungsarbeit unter der Leitperspektive BNE auszutauschen und daraus gemeinsame Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
Die Vielfalt der Schülerlabore, die sich nicht zuletzt in der Unterscheidung von aktuell sieben Kategorien innerhalb des LernorLabor-Netzwerks niederschlägt, führt zu großer Heterogeni-tät bei Konzept- und Handlungswissen bei BetreiberInnen und MitarbeiterInnen in Bezug auf das Thema BNE. Zugleich schafft diese Vielfalt unterschiedlichste, sich ergänzende Zugänge in Bezug auf ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit. Ausgehend von „Best Practice-Beispielen“1 sollen daher im Rahmen des Workshops die gemeinsame begriffliche Basis gestärkt und übergreifende Handlungsempfehlungen zur Konzeption von Angeboten in Schülerlaboren unter der Leitperspektive BNE erarbeitet werden.

Termin:
12. und 13.03.2018 in Kiel (im Rahmen der 13. LeLa-Jahrestagung)
12.06.2018 in Heidelberg ACHTUNG neuer Termin !
19.06.2018 in Berlin

⇒ ANMELDUNG und weitere Informationen in dieser PDF-Datei !


2. Auflage der Broschüre "BNE in Schülerlaboren" ist nun verfügbar!


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Schülerlabore sind non-formale Lernorte,in denen Schüler*innen in authentischenUmgebungen experimentieren. Ziel ist, denKindern und Jugendlichen einen Einblick inMethoden, Herangehens- und Denkweisen inForschung und Technologieentwicklung zugeben, aber auch in handwerkliche Berufe. EinGründungs-Boom der Schülerlabore setzte inden frühen 2000er Jahren ein, auch als Reaktionauf OECD Studien (PISA-Schock) und dieimmer geringer werdende Akzeptanz für naturwissenschaftlicheForschung und Technik.Seitdem ist viel geschehen!

Schülerlabore nehmen bei der Bildung fürnachhaltige Entwicklung (BNE) eine wichtigeRolle ein. Vertreter*innen von Schülerlaborensind aktiv an der Entwicklung des NationalenAktionsprogramms als Teil des UNESCO-WeltaktionsprogrammsBildung für nachhaltigeEntwicklung (siehe S. 10–12) beteiligt. SechsFachforen haben der nationalen Plattform zugearbeitet,als Vorstandsmitglied von Lernort-Labor habe ich die Schülerlabor im FachforumNon-formales und informelles Lernen/Jugendvertreten.

Die Mitglieder dieses Forums haben für dasNationale Aktionsprogramm sieben Handlungsfelderidentifiziert: (I) Wirksame Beteiligungvon jungen Menschen, (II) Diversität undInklusion, (III) Stärkung und Anerkennung vonChange Agents und Multiplikator*innen, (IV)Ausbau von Bildungslandschaften mit demFokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung,(V) Bilder und Erzählungen (Narrative)der Transformation entwickeln, (VI) Freiräumeschaffen und (VI) Tragfähige Finanzierungsmodelleund -instrumente entwickeln.

Einige dieser Handlungsfelder sind geradezuprädestiniert für die Arbeit in Schülerlaboren,da diese keiner strikten curricularen Bindungunterliegen und so neue Erkenntnisse und Entwicklungenrasch aufgreifen und in schulischverwertbare Formate umsetzen können. Aber auch für Netzwerke wie den Bundesverbandoder regionale Schülerlabor-Netzwerke gibt esviele Ansatzpunkte sich zu engagieren.

LernortLabor hat für verschiedene HandlungsfelderCommitments abgegeben, die derBundesverband zusammen mit seinen Mitgliedern,der Pädagogischen Hochschule Heidelbergund dem regionalen Netzwerk GenaUumsetzen wird.

Schülerlabore und ihre Interessenvertretungentragen dazu bei BNE zu fördern. Das Engagementdieser Einrichtungen führt unter anderemauch zu einer Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Inhalte innerhalb derunterschiedlichen Themenfelder von BNE.

LernortLabor bedankt sich beim Bundesministeriumfür Bildung und Forschung für dieMöglichkeit, sich beim Nationalen Aktionsprogrammbeteiligen zu können und für die finanzielleUnterstützung der zweiten Auflage dieserBroschüre. Den Leser*innen wünsche ich eineinformative Lektüre.

Prof. Dr. Petra Skiebe-Corrette
LernortLabor – Bundesverband derSchülerlabore e.V.

Aus: Bildung für nachhaltige Entwicklung, LernortLabor 2016, ISBN 978-3-946709-00-8


Dieses Projekt wurde finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).






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